Fragen und Antworten zu unseren elektrischen Mopeds

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Welches Moped fahre ich?

  • Ich fahre eine Super Soco TC, gekauft in Hamburg.
  • Mein Partner fährt eine Super Soco TC, gekauft in Los Llanos.

Wie schnell fährt das Moped, welche Leistung hat es?

  • Im Lieferzustand (L1e-Modus) ist das Moped auf 45 km/h limitiert. Der Tacho zeigt 14% mehr an als die echte Geschwindigkeit, der Tacho erreicht dann 50 km/h, entsprechend 44 km/h real. Autotachos gehen allerdings auch vor, dort entsprechen 50 km/h in der Anzeige meist etwa 46 km/h real.
  • Auch der Kilometerzähler geht 14% vor
  • Im L1e-Modus beträgt die Fahrzeit zwischen dem Hubschrauberlandeplatz in Puntagorda und der Fußgängerzone von Los Llanos exakt 51 Minuten. Ein Auto braucht für dieselbe Strecke 46 Minuten.
  • Es entfällt die Parkplatzsuche für das Auto. Andererseits muss beim Moped die persönliche Schutzausrüstung (Lederjacke, Lederhose, Lederhandschuhe, Helm) an- und wieder ausgezogen werden.
  • Die Software des Mopeds lässt sich auch auf unlimitierten Modus umstellen. Dies entspricht in Spanien dem allgemeinen Usus. 99% aller Mopeds fahren unlimitiert (in Deutschland ca. 60%). Im unlimitierten Modus sind auf gerader abschüssiger Strecke (Tijarafe / La Muralla Richtung Los Llanos) 80 km/h am Tacho erreichbar (70 km/h real). Das Moped fühlt sich bei dieser Geschwindigkeit noch vollkommen sicher an, die Bremsen und das Fahrwerk sind sehr gut.
  • Das Moped ist auf den kurvenreichen Straßen La Palmas in etwa so schnell wie ein Auto. In Kurven ist es naturgemäß schneller, in Steigungen ist es langsamer.

Was leistet das Moped am Berg?

  • Bergauf ist das Moped durch sein maximales Drehmoment limitiert: Der Bosch-Nabenmotor leistet maximal 110 Nm Drehmoment (von uns gemessen) da er von einem billigen DC/AC-Wandler angesteuert wird. Das begrenzt die maximal zu fahrende Steigung auf ca. 23% für einen 75 kg schweren Fahrer. Je schwerer man ist, desto weniger Steigung sind möglich. Bei 95 kg sind es noch 21% Steigung.
  • Zum anderen ist die Leistung des Motors mit 1900 W Dauerleistung, 2400 W Spitze, begrenzend. Dies limitiert die Geschwindigkeit in moderaten Steigungen (7,5%) auf ca. 40 km/h (75 kg Fahrer) bzw. 36 km/h (95 kg Fahrer) laut Tacho. Alle Hauptstraßen und viele Nebenstraßen haben diese maximale Steigung. Die Straße von Puntagorda auf dem Roque hat maximal 10%. Innerorts weisen einige wenige alte Wege bis zu 25% auf und können nicht passiert werden. Generell gilt: Wo ein Mountainbike scheitert, scheitert auch das Moped. Abnehmen hilft.
  • Die mittlere Steigung aller bislang von uns gefahrenen Steigungsstrecken auf Tenerife und La Palma beträgt 5,4%.

Welche Akkus hat das Moped?

  • Das Moped lässt sich mit 1 oder 2 Akkus betreiben. Zwei Akkus lassen sich entweder im manuellen Wechsel oder im automatischen Wechsel betreiben. Für den automatischen Wechsel ist ein sogenannter Akku-Parallelisierer, im deutschen Internet auch verkürzend als “Y-Kabel” bezeichnet, nötig.
  • Ein Akku wiegt 11 kg und lässt sich einfach entnehmen. Jeder Akku hat 60 Volt Spannung (voll geladen maximal 69,9 V), eine Ladungsmenge von 30 Ah und einen Energieinhalt von 1,8 kWh. Zwei Akkus haben also 3,6 kWh Energieinhalt.
  • 3,6 kWh Energieinhalt entsprechen der Energiemenge einer Coladose voller Benzin (330 ml).
  • Die 11 kg eines Akkus sind gerade noch so viel Gewicht wie man bereit wäre 200 Meter zu schleppen, aber nicht weiter. Nach der Entnahme sollte also in der näheren Umgebung eine Lademöglichkeit sein, z.B. zu Hause, an der Arbeit oder im Restaurant.
  • Für das Laden der Akkus ist ein Ladegerät nötig, das an eine Schuko-Haushaltssteckdose angeschlossen werden kann
  • Wir verwenden 2 Akkus pro Moped, jeweils mit “Y-Kabel”.

Wie lade ich das Moped auf?

  • Wahlweise lassen sich die Akkus herausgenommen oder im Moped verbleibend laden. Das Standard-Ladegerät lädt mit nur ca. 4,5 A / 300 W auf und braucht so für 2×30 Ah also 60 Ah / 4,5 A = 13,5 Stunden. Es hat einen Lüfter und macht ein Geräusch wie etwa ein kleiner Reisewasserkocher. Wegen der Langsamkeit der Ladung (6,5 km/h) eignet es sich nicht wirklich als Reiseladegerät.
  • Ich habe ein Schnellladegerät (15 A / 900 W) bestellt und hoffe den Ladevorgang damit unterwegs verkürzen zu können.

Welchen realen Verbrauch hat das Moped?

  • Der reale Verbrauch beider Mopeds, trotz unterschiedlicher Fahrergewichte, ist praktisch identisch
  • Der Verbrauch hängt offenbar sehr stark von der Temperatur ab.
  • Ein Laden im warmen Haus (22 °C) statt auf der kühlen Terrasse (14 °C) verringert den Verbrauch um etwa 20% und vergrößert die Reichweite um 20%.
  • Bei Laden im Haus hatten wir typische Reichweiten von 100-110 km.
  • Seit dem Kauf der Mopeds haben wir eine kombinierte, um Steigungen und Gefälle korrigierte Reichweite von 94,3 km, entsprechend 38,2 Wh/km = 0,6 Cent/km = 0,60 € / 100 km.
  • Mittlerweile ist unsere Reichweite noch 86 km. Vermutlich ist dieser Rückgang der Reichweite der Tatsache geschuldet, dass wir auf der kühlen Terrasse nachts laden.
  • Dies entspricht einem Verbrauch von 1,06% pro km (100% = 2 Akkus)
  • Bei Steigungen verringert sich die Reichweite um 1 km alle 74 Höhenmeter
  • Bei Gefällen erholt sich die Reichweite um 1 km alle 81 Höhenmeter
  • Man erhält im Gefälle also 74/81 = 91% der bei der Steigung eingesetzten Energie zurück, und das auch ohne Rekuperation des Motors (die Rekuperation funktioniert bei meiner Super Soco TC nicht).

Welche Strecken sind ohne Nachladen zu schaffen?

Die beiden Akkus der TC reichen für etwa 2 Stunden Fahrt. Alle Strecken, die auch mit dem Auto auf der Insel in 2 Stunden zu fahren sind, können auch mit der TC befahren werden:

  • Puntagorda – Los Llanos und zurück
  • Puntagorda – El Paso und zurück (knapp)
  • Puntagorda – Roque de los Muchachos und zurück
  • Puntagorda – Barlovento und zurück (knapp)
  • Los Llanos – Santa Cruz und zurück

Welche Strecken sind mit Nachladen am Ziel (z.B. an der Arbeit) zu schaffen?

  • Puntagorda – Santa Cruz + lange Nachladen und zurück
  • Santo Domingo – Los Llanos + kurz Nachladen und zurück
  • Los Llanos – San Andrés + Nachladen und zurück

Welche Probleme gab es bisher?

  • Ich bin einmal gestürzt, und zwar auf einem dünnem Sandfilm in einer Kurve. Dank Lederkleidung ist mir nichts passiert, und dank MotoMar-Werkstatt konnte das Moped schnell repariert werden. Ohne Lederkleidung hätte ich wohl bei 10 Metern Rutschbahn auf grobem Asphalt bei 30 km/h tiefe Schürfwunden bekommen, das Leder hat mich aber vollkommen geschützt.
  • Die Scheibenbremsen vorne quietschen unerträglich bei beiden Mopeds.
  • Die Zulassung bei den spanischen Behörden entspricht im Groben der Szene “Das Haus das Irre macht” aus “Asterix erobert Rom”. Asterix und Obelix hatten im Comic aber den Vorteil, dass alles im selben Haus abgewickelt werden konnte.
  • Die Batteriestecker erhitzen sich stark wenn wir kein Y-Kabel verwenden. Mit Y-Kabel wird die Stromentnahme auf die beiden Akkus verteilt was das Wärmeproblem gelöst hat
  • Die Ladegeräte bleiben gelegentlich ohne erkennbaren Grund vor Erreichen von 100% Ladung stehen. Ein Ausschalten der Ladegeräte vor Beginn der Ladung scheint das Problem zu lösen.
  • Anfangs war die Stromleitung zu dem Schutzschalter (40 Ampere-Sicherung) nur lose in der Sicherung eingeklemmt, was zu einem Anschmelzen und Auslösen der Sicherung geführt hat. Das Problem ist mittlerweile behoben
  • Die Beschleunigung des Mopeds ist ruppig. Mit der Zeit gewöhnt man sich daran aber da ist Verbesserungsbedarf.
  • Die Leistung am Berg entspricht bei moderaten Steigungen zwar den Erwartungen an einen 1900 W-Motor, aber bei starken Steigungen bleibt sie deutlich hinter der Auslobung (30%) zurück – das ist die schmerzlichste Einschränkung auf La Palma.
  • Das Ladegerät ist viel zu schwach und eignet sich nicht für die Mitnahme.
  • Die Zubehörbeschaffung direkt aus China (Taobao, Ebuy7, Aliexpress) oder via Internetshops in Deutschland ist nicht optimal.
  • Die Haftpflichtversicherung in Spanien ist extrem teuer. Bestes Angebot von Helvetia für 155 €/Jahr, nur Haftpflicht. Bei 12.000 km pro Jahr ist das mehr als doppelt so viel wie die Stromkosten.

Bin ich insgesamt zufrieden?

  • Das Moped sieht toll aus
  • Es ist leise
  • Die großen Räder verleihen eine gute Stabilität auch auf schlechtem Asphalt
  • Das Fahren macht sehr viel Spaß, außer an Steigungen
  • Auch leichter Regen ist kein Problem
  • Das Fahren ist quasi umsonst
  • Wir sparen pro Tag etwa 10 € Benzin bei Vergleich mit dem Auto
  • Alternativ sparen wir pro Tag etwa 2 Stunden Reise- und Wartezeit bei Vergleich mit dem Bus
  • Die Lederkleidung bietet einen sehr guten Schutz
  • MotoMar in Los Llanos macht den Service am Moped, und wir sind sehr zufrieden
  • Der Aufpreis von ca. 1500 € gegenüber einem gleichwertigen Benzin-Moped ist gerechtfertigt und spielt sich schnell wieder ein
  • Dank Internetforen kann man sich gut selber helfen
  • Das Auto hat praktisch ausgedient

Was hat die Super Soco TC gekostet?

  • Auf La Palma kostet eine Super Soco TC mit einem Akku knapp 3500 €.
  • Ein unentbehrlicher Zweitakku muss in Frankreich, Deutschland oder China gekauft werden, wenn mann die spanischen Mondpreise dafür (1360 €) nicht bereit ist zu zahlen und es schafft den Transport zu organisieren (als Gefahrgut nur per Schiff möglich). Dann kommt der Zweitakku auf ca. 900 €.
  • Ein Akku-Parallelisierer (Gewicht 900 g) ist sehr empfehlenswert und kostet in China (Taobao) um 100 €, in Deutschland um 200 €. Gerade am Berg ist der Parallelisierer unverzichtbar da er die Überhitzung der Batterien wirkungsvoll verhindert.
  • Ein Gepäckträger kostet in Deutschland um 130 €, in China um 90 € (da er 3,5 kg wiegt, ist der Versand teuer und macht die TC merklich schwerer)
  • Ein Schnellladegerät kostet in China um 200 €, erfordert aber technisches Geschick, da die Super Soco – Stecker (30 €) noch angelötet werden müssen. Vom Hersteller selber gibt es z.Z. kein Schnellladegerät. Es ist nur nötig, wenn das Moped länger als ca. 2 Stunden am Stück pro Tag bewegt werden soll.
  • Schutzkleidung kostet ohne Schuhe in etwa 600 €, nach oben sind je nach Vorlieben keine Grenzen gesetzt
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El problema con la libertad de prensa en Canarias (4)

“¡Espejito, espejito de mi habitación! ¿Quién es la más hermosa de esta región?”

El espejo de blancanieves siempre dice la verdad y afirma que su dueña esté la más hermosa. Pero sólo en la versión original del famoso cuento de hadas de los hermanos Grimm.

Existe una versión moderna, en la película “Shrek”. En esta versión el rey pregunta al espejo quién es el rey más hermoso del país, y el espejo responde “ejjjjemmm… bueno, técnicamente usted no es un rey…” – en éste momento un ayudante rompe otro espejo, mandando un mensaje contundente al Espejo-que-siempre-dice-la-verdad. Y de repente habla lo que quiere escuchar el rey.

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escena de la película “Skrek”. Copyright Pixar Studios

Los espejos palmeros reciben su financiación en su gran mayoría de los reyes actuales, y decir la verdad se les costaría su vida. Los reyes actuales – los presidentes, alcaldes, políticos locales pueden leer cada día en la prensa local que hermoso es su gestión: Según la prensa, la isla es la más “sostenible“, “inteligente“, “renovable“. Y no existen “gastos“, siempre son “inversiones“.

Pero cada año la isla sufre de otras monstruosidades en forma de museos sin visitantes, aeropuertos y puertos inútiles, centros de cultura sin uso, carreteras peligrosas, una infraestructura en un estado deplorable, la casi completa ausencia de energías limpias (98,5% petroleo), trámites administrativos abusivos, niños sin futuro, una educación con una de las peores calificaciones en Europa (PISA), y un sistema sanitario dónde muchos pacientes en las colas de espera mueren ante de la llegada de la operación.

Por esto es muy relevante que los medios de comunicación no son espejos del estilo “Shrek”, pero en estilo “Blancanieve”.

Hoy analizamos, cómo cada viernes, otro medio de comunicación: LA VOZ DE LA PALMA (lavozdelapalma.com). Es un medio bastante inconformista y más crítico que los anteriores, y notamos que tiene menos anuncios del sector público (calificación roja), y más del sector privado (verde). Analizamos los dos primeras páginas:

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Anuncio 1: “El Cabildo de La Palma presenta: Músicas del Atlántico.” Cabildo de La Palma. Fundación Caja Canarias. ROJO

Anuncio 2: “Deposita las bolsillas bien cerradas siempre dentro del contenedor. Echa el Resto. Seperando tus residuos. Todos ganamos”. Consocio de servicios de La Palma. ROJO

Anuncio 3: Video “En venta: Maravilloso dúplex en La Gallega”. CENTURY21. VERDE

Anuncio 4: “Centro infantil Los Enanos. Elige un centro de calidad, tu hijo lo merece.” VERDE

Anuncio 5 (página 2): “Mejor fresco y sano”. Agromercado de Breña Alta. ROJO

Anuncio 6 (página 2): “Sketchers. Moda Pie Calzados”. VERDE

Resumen

ROJO 3 (50%)
NARANJA 0 (0%)
VERDE 3 (50%)

LA VOZ DE LA PALMA depende de 50% del sector público que debería controlar. Peligro de autocensura. No se sabe por que tiene ningún anuncio del Cabildo (sólo uno cofinanciado con la fundación Caja Canarias, y otro del consorcio de basuras que depende del Cabildo) – tal vez ya podemos ver el precio por ser crítico.

 

 

El problema con la libertad de prensa en Canarias (3)

Desde hace 3 semanas estoy consultando medios de comunicación en La Palma, y me pregunto: ¿De dónde reciben su financiación? ¿Son independientes del gobierno, pueden controlarlo? ¿O son tal vez solo una boquilla del Cabildo, de los Ayuntamientos, disfrazado como medio de comunicación?

Simplemente miro a los anuncios. Doy una calificación roja a todos los anuncios de gobiernos o empresas públicas. Una calificación naranja a todos los entidades que reciben por lo menos 1/3 de sus ingresos del estado, como ocurre con los productores de plátanos (48%), las navieras (75% para residentes), las aerolíneas regionales (75%) o constructoras grandes. Una calificación verde a todos los anuncios del sector privado. Si un medio recibe mucho rojo y poco verde, su mayor cliente es el estado – a quién muy probablemente no se atreve criticar.

Una democracia sin medios de comunicación que vigilan la administración es una democracia en peligro.

Hemos visto que EL TIME y EL APURON son “boquillas” del gobierno, siendo su casi único cliente en los anuncios. Hoy examinamos: LA PALMA AHORA, del grupo ELDIARIO.ES (eldiario.es/lapalmaahora).

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Anuncio 0 (antes de entrar a la página): “Consultorías Tecnológicas a Empresas. Programa de mejora de la competitividad empresarial de las PYMES palmeras”. Cámara del comercio, Cabildo de La Palma. ROJO

Anuncio 1: “Gala del deporte Isla de La Palma. Presenta tu candidatura a los premios.” Deportes. Cabildo de La Palma. ROJO

Anuncio 2: “Cierre del Túnel ‘viejo’ de la Cumbre. Circule con precaución.” Cabildo de La Palma. ROJO

Anuncio 3: “El Cabildo de La Palma presenta: Músicas del Atlántico.” Cabildo de La Palma. Fundación Caja Canarias. ROJO

Anuncio 4: “O’Daly comunica: Apertura Nueva Consulta de Neurología”. Clínica O’Daly. VERDE

Anuncio 5: “Café Concierto Casa Roja”. Ayuntamiento Villa de Mazo. ROJO

Anuncio 6: “Congreso Terretorios Insulares Inteligentes.” Cabildo de La Palma. Proyecto Antares. FDCAN, Gobierno de Canarias. ROJO

Anuncio 7: “Deposita las bolsillas bien cerradas siempre dentro del contenedor. Echa el Resto. Seperando tus residuos. Todos ganamos”. Consocio de servicios de La Palma. ROJO

Anuncio 8: (Anuncio dinámico de MediaMath con variable contenido) . VERDE

Resumen

ROJO 7 (78%)
NARANJA 0 (0%)
VERDE 2 (22%)

LA PALMA AHORA depende de 78% del sector público que debería controlar. Fuerte peligro de autocensura.

Und jetzt sind’s schon zwei

Seit heute gleitet schon die zweite Super Soco TC lautlos über unsere schöne grüne Insel. Das Besondere dabei: Es ist kein Import, sondern wir haben sie direkt beim Motorradhändler MotoMar in Los Llanos – Triana gekauft. Hier auf La Palma ist sie zwar ein wenig teurer als in Hamburg (200 € mehr), aber es entfällt der Transport, so dass es nun günstiger ist, direkt vor Ort zu kaufen. Und natürlich haben wir ab sofort auch den offiziellen Service der Marke hier.

Vielen Dank an das Team von MotoMar, dass Ihr das Unmögliche möglich gemacht habt, Ihr seid Pioniere! Sowas gibt es weder auf Tenerife, noch auf Gran Canaria. In La Palma schon!

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MotoMar übergibt feierlich das erste Elektromoped mit Spanischem Kennzeichen in La Palma.

Wenn Spanien nur nicht von dieser bösartigen, malignen Bürokratie heimgesucht wäre, unter denen zuallererst die einfachen Spanier hier leiden! Es ist unglaublich schwierig, so ein Moped zuzulassen, und quasi unmöglich dafür eine Versicherung zu finden. Wir bedanken uns bei der Helvetia España, die die Super Soco versichert hat – Mapfre, Mutua, Verti, und alle anderen waren dazu nicht in der Lage oder haben Mondpreise aufgerufen. Peinlich. Elektromobilität kann nur gelingen, wenn das Umfeld stimmt – z.B. wenn Versicherungen attraktive Angebote machen.

Immerhin: E-Mopeds profitieren vom vergünstigten Mehrwertsteuersatz (IGIC) von 3% (Spareffekt ca. 120 €), der irgendwann (eher später als früher) auf 0% gesenkt werden soll (weitere 90 € Spareffekt). Und es fällt keine Zulassungssteuer an (wie auch für alle anderen Ciclomotores). Dazu möchte ich aber ganz klar anmerken: Die IGIC ist eine Seuche, ein Krebsgeschwür, das keinesfalls dazu führt dass Waren auf den Kanarischen Inseln günstiger sind als im Resteuropa. Sie schränkt den Warenaustausch auf empfindliche Weise ein und verteuert die Versandkosten. Während der Versand von Waren aus Europa auf die Azoren oder Madeira zu den ganz normalen Tarifen und ganz normalen Steuersätzen erfolgt, sind die Kanarischen Inseln wie abgeschottet. Durch die Sonderbehandlung fallen nämlich Zollabwicklungskosten an, und zwar in ganz erklecklicher Höhe, die die IGIC mehr als überkompensieren und unendlich komplexe bürokratische Hürden schaffen, die nur von Spezialisten zu meistern sind. Für unsere aus Hamburg importierte Super Soco beliefen sich die Versand- und Zollkosten allein auf 764 €. Dem gegenüber steht nur 721 € an Einsparung der Mehrwertsteuer gegenüber.

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Das ist doch eine Freude fürs Auge: Kanarische Eingangstür in Los Llanos de Aridane mit einer Super Soco TC. Und auch eine Freude fürs Portemonnaie: Das E-Moped spart uns jeden Tag etwa 10 € an Treibstoff. Jeden Tag! Und verbraucht 30x weniger Energie als ein Auto* und 10x weniger als ein Benzin-Moped**. Und ist: Leise! (*15x weniger Primärenergie im Dieselkraftwerk / ** 5x weniger Primärenergie im Dieselkraftwerk)

 

 

El problema con la libertad de prensa en Canarias (2)

En la últimas semana hemos visto que “EL TIME” depende de 77%-88% en sus anuncios del sector público, situación que hace difícil que este medio pueda controlar o criticar la administración, siendo su mayor cliente. ¿Pero tal vez el agarre firme que tiene el sector político a la prensa local es menos fuerte en otros medios?

Hoy miramos a otro medio de La Palma: EL APURÓN (elapuron.com):

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Anuncio 1: “Gala del deporte Isla de La Palma. Presenta tu candidatura a los premios.” Deportes. Cabildo de La Palma. ROJO

Anuncio 2: “Cupalma. Los plátanos de Canarias”. NARANJA

Anuncio 3: “Rehabilitación y Mejora del Túnel Viejo de la Cumbre”. Cabildo de La Palma. ROJO

Anuncio 4: “El Cabildo de La Palma presenta: Músicas del Atlántico.” Cabildo de La Palma. Fundación Caja Canarias. ROJO

Anuncio 5: “Kia Sportage 15.990 €”. Cutillas, Kia, el power to surprise.  VERDE

Anuncio 6: “San Andrés y Sauces. Riqueza Natural”. ROJO

Anuncio 7: “Deposita las bolsillas bien cerradas siempre dentro del contenedor. Echa el Resto. Seperando tus residuos. Todos ganamos”. Consocio de servicios de La Palma. ROJO

Resumen

ROJO 5 (71%)
NARANJA 1 (14%)
VERDE 1 (14%)

EL APURÓN depende de 71% del sector público, 14% del sector mixto que debería controlar. Fuerte peligro de autocensura.

 

Cuadro de distancias para una moto eléctrica

Para la mayor comodidad, he redactado un cuadro de distancias basado en la regla de oro. En estos cuadros, se ve el gasto kilométrico para las mayores rutas en La Palma para una moto eléctrica, tomando en cuenta las subidas y bajadas que aumentan o reducen la distancia efectiva.

Update 16.11.2018: Con más pruebas en la isla he podido refinar el cuadro de distancias. La penalización en subidas, la recuperación en bajadas y el gasto energético en plano fueron calculados minimando los errores cuadráticos en los datos, alterando ligeramente los datos hallados anteriormente. Para un conductor de 95 kg, ropa de cuero, 2 baterías en paralelo, 15 °C de temperatura la distancia para 3,6 kWh de energía son: 109,9 km + recuperación 1km / 92m en bajada – penalización 1 km / 45m en subida. He actualizado los correspondientes cuadros de distancia.

Cuadro de Distancias (Ver. 2)

Cuadro de distancias Version 2.png

 

Regla de oro para el alcance de la Super Soco en montaña

Después de 1000 km de experiencia con la Super Soco TC en La Palma, tengo una regla aproximada muy útil para saber su alcance:

  • el alcance para cada batería en terreno plano es 60~65 km, para dos baterías 120~125 km
  • de esta distancia, hay que restar 1 km para cada 40 m de subida (penalización de subida)
  • para cada 80 m de bajada se puede sumar 1 km al alcance (recuperación en bajada)
  • para recargar se ganan 10 km cada hora de recarga.
  • para evitar sobrecalentamiento de batería, hay que cambiar la batería en 50% de carga
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El nuevo Large Size Telescope en el Roque de los Muchachos

Ejemplos:

Los Llanos de Aridane (Heladería Frida) a Santa Cruz de La Palma (Cabildo), ida y vuelta

  • distancia según Google Maps (ida, modo coche): 30 km
  • subidas según Google Maps (ida, modo bici): 561 m. 561/40 = 14 km de penalización
  • bajadas según Google Maps (ida, modo bici): 911 m. 911/80 = 11 km de recuperación
  • distancia según Google Maps (vuelta, modo coche): 34 km
  • subidas según Google Maps (vuelta, modo bici): 1036 m. 1036/40 = 26 km de penalización
  • bajadas según Google Maps (vuelta, modo bici): 686 m. 686/80 = 9 km de ganancias.

Distancia incluyendo las penalizaciones y ganancias: 30 + 141134 + 269 = 84 km.

  • para dos baterías, después de ida y vuelta quedan 125 – 84 = 41 km de carga
  • para una batería hay que recargar en destino 84 – 65 = 19 km, son dos horas + una hora de seguridad.
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Casas de los Balcones en Santa Cruz de La Palma

Centro Astrofísico Breña Baja al Roque de los Muchachos, ida y vuelta

  • distancia ida: 48 km
  • subidas ida: 2574 m. 2574/40 = 64 km de penalización
  • bajadas ida: 375 m. 375/80 = 5 km de recuperación
  • distancia vuelta: 48 km
  • subidas vuelta: 375 m. 375/40 = 9 km de penalización
  • bajadas vuelta: 2574 m. 2574/80 = 32 km de recuperación

Distancia ida, incluyendo la penalización y recuperación: 48 + 645 = 107 km.

Distancia vuelta, incluyendo la penalización y recuperación: 48 + 932 = 25 km.

  • para dos baterías, después de ida quedan 125 – 107 = 18 km de carga. No basta para la vuelta (25 km). Se recomienda recargar al menos media hora + una hora de seguridad en el Roque.
  • para una batería este trayecto no es viable
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Para el vigilante de Medio Ambiente del Roque de los Muchachos, una Super Soco TC puede ahorrar 10 € de combustible cada día para ir al trabajo. En dos años se ha recuperado la inversión.

Vuelta completa por la isla (Los Llanos – Fuencaliente – Barlovento – Tijarafe – Los Llanos)

  • distancia: 147 km
  • subidas: 3313 m. 3313/40 = 83 km de penalización
  • bajadas: 3309 m. 3309/80 = 41 km de recuperación

Distancia incluyendo penalización y recuperación: 147 + 8341 = 189 km.

  • para dos baterías y un solo cargador, faltan 64 km para completar el viaje. Hay que recargar 6,5 horas + 1 hora de seguridad, es decir: hay que hacer 4 paradas de recarga con 1h 50min cada una.
  • con dos cargadores, sería posible de hacer el viaje con 3 paradas de 75 minutos cada una. Asumiendo una velocidad promedia de 35 km/h, sería 4h 30min viajando, más 3h 45min recargando en restaurantes.

regladedo